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#future politics No3
Not about us without us – Gegennarrative, Afrofuturismus und Globalgeschichte

SA

10.6.

16.00


 

VORTRÄGE & DISKUSSION
FFT JUTA    KASERNENSTRASSSE 6
TICKETS

Deutsche Kolonialgeschichte reicht bis in die Gegenwart: Die Volksgruppen der Herero und Nama verklagen Deutschland auf Entschädigungszahlungen für die unter deutscher Kolonialherrschaft begangenen Verbrechen. Sie fordern, an den Verhandlungen zwischen Deutschland und Namibia beteiligt zu werden: „It can not be about us without us“. Wie lassen sich die kolonialgeschichtlich geprägte Perspektive auf das außereuropäische „Andere“ überwinden und eine Zukunft ohne Rassismus vorstellen? Und welche künstlerischen Strategien gibt es in diesem Feld? Mit Beiträgen der afrodeutschen Aktivistin und Performerin Simone Dede Ayivi, der US-amerikanischen Künstlerin, Autorin und Kuratorin Coco Fusco und Prof. Dr. Stefanie Michels, Professorin am Lehrstuhl für die Geschichte der Europäischen Expansion an der Heinrich-Heine-Universität.

#future politics No3
Unter dem Titel „Future Politics“ verhandelt das FFT kritische Perspektiven auf die politische Gegenwart und Vorschläge für ein zukünftiges Zusammenleben.

’Ibsen: Gespenster’ ist aufwühlend und überwältigend, komisch und unendlich traurig. So nah kann einem Theater kommen, das über ein gesellschaftlich relevantes Thema nachdenkt.
Neue Rhein Zeitung, 15.6.2015

Neben den Vorträgen, Gesprächen und Performances gibt es an diesem Wochenende auch eine Videoinstallation der Künstlerin und Szenische Forscherin Nina Weber, welche die unterschiedlichen Sprecher*innenpositionen des kritischen Weißseins verhandelt. Aufbauend auf der Recherche der dem NoBorderCamp 2012 nachfolgenden Texte verdichtet die Videoinstallation WIR WERDEN RASSISTISCH GEWESEN SEIN durch die Gegenüberstellung zweier Bildschirme, einen Konflikt, durch den sich die Besucher*innen buchstäblich selbst ihren Weg erarbeiten müssen.

Ein Projekt im Rahmen des Bündnisses internationaler Produktionshäuser, gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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