ON/LIVE
Lightningtalks

SA

30.1.

ab 16.00

ON/LIVE
FFT KAMMERSPIELE    JAHNSTRASSE 3
EINTRITT FREI

Zuhören, mitmachen, ins Gespräch kommen, vernetzen! Die On/Live-Lightningtalks sind Schlaglichter aus der intermedialen Praxis. In Kurzvorträgen geben Künstler, Wissenschaftler und Digital Natives Einblicke in ihre Arbeit und präsentieren Beispiele aus Theater, Schule, Theorie und Medienkunst.

Philip Steimel
Die Realität hat die geilste Grafik!
Theater knutscht Computerspiel (mit Zunge!) – machina eX

Philip Steimel ist Gründer und eXperte für (B)Lötzinn und Geschäftsleitung bei machina eX, arbeitete und lehrte als Gamedesigner u.a. am Cologne Game Lab, für Deutschlandradio Kultur und hat davor was mit Theater und Film gelernt. Er ist ein Fan der Maker und Open Source Hardware Culture, flucht gern und träumt von FabLabs und einer Portal Gun. machina eX baut Point and Click Adventures. Ohne Maus. Ohne Tastatur (Fast). In Echt.

Andreas Bischoff
Digitale Privatsphäre

Dr.-Ing. Andreas Bischoff ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Zentrum für Informations- und Mediendienste der Universität Duisburg-Essen. Er beschäftigt sich unter anderem mit ‚Location based Services’, App-Entwicklung und den Auswirkungen von Smartphones auf unsere Privatsphäre.

Johann Lensing
Freies Wissen für alle in einer Zeit der fortschreitenden Kommerzialisierung

Johann Lensing, Knowledge Collector, war schon immer an Wissen interessiert. Mit 14 machte er sich einen Wikipedia-Account, um solches weiterzugeben.

Uwe Martin Pongs
Fehlt doch nur ein "änz" ...
ODER
Roboter und ihre (Un-)Fähigkeiten

Uwe Martin Pongs ist Lehrer für Technik, Physik und Informatik an der FCGS  (Freie Christliche Gesamtschule Düsseldorf), Dipl.-Ing. für Biomedizinische Technik und ein Teil des Leitungs-Duos des ART/BOT/LAB (Labor für künstlerische Intelligenz und Robotik) an der FCGS Düsseldorf.

Till Claassen
Bitte keine Daten mit in den Saal nehmen?
Freifunk als digitales Theaterfoyer.

Till Claassen ist bastelnder Medienwissenschaftler und hat gerne immer und überall Internetzugang. Mit den Herausforderungen eines freien WLAN-Netzwerks beschäftigt er sich bei Freifunk Düsseldorf.

Nikolas Klemme
Star Wars Generations
Nikolas Klemme ist Musiker, Künstler und Produzent. In seinem Kurzvortrag beschäftigt er sich mit den „drei“ Star Wars-Trilogien und damit verbundenen, möglichen Generationsverständnissen der „Digital Natives & – Immigrants“ sowie Chancen und Risiken für kommende Zeitgenossen.
www.nikolaiblau.com

Marleen Götza
#Instantität
Von der Einzelidentität zum Hashtag
Die Studentin Marleen Götza setzt sich mit dem Spannungsfeld von Individualität und Massenphänomenen auf Instagram auseinander. Nicht das Einzelprofil, sondern der Hashtag wird zum Zentrum ihrer künstlerischen Arbeit. So entsteht eine Kontextverschiebung, die dem Bildmaterial einen neunen ästhetischen Wert verleiht und damit auf das Wechselspiel von Mikro- und Makroidentität aufmerksam macht. Sind wir noch #me oder schon #us? 

’Ibsen: Gespenster’ ist aufwühlend und überwältigend, komisch und unendlich traurig. So nah kann einem Theater kommen, das über ein gesellschaftlich relevantes Thema nachdenkt.
Neue Rhein Zeitung, 15.6.2015

Markus&Markus ist ein Theaterkollektiv aus Hildesheim. Seit 2011 hat sich Markus&Markus einen Namen gemacht für eine ureigene radikale Form politischen Theaters. Ihre Aufführungen lösten öffentliche Debatten aus, in denen die Grenze zwischen Inszenierung und Realität völlig aufgelöst wurde. Dabei ist der Theaterkontext für ihren Zugriff auf die Realität entscheidend – die Brisanz entwickelt ihre künstlerische Praxis in der Konfrontation von Dokumentationen der Wirklichkeit mit der Bühne als Illusionsmaschine. Markus&Markus waren 2013 im Rahmen des Freischwimmer-Festivals mit „polis3000: oratorio“ zu Gast im FFT. „Ibsen: Gespenster“ war eingeladen zum Impulse Theater Festival 2015.
markusundmarkus.at

Ingo Toben
Die Jungs sind mehr drinnen, die Mädchen eher draußen
Ingo Toben berichtet wie es zu der Videoinstallation ONLINE/OFFLINE gekommen ist und reflektiert darüber, ob Übertreibungen manchmal näher an der Realität sind, als wir glauben.

Emese Bodolay, Kathrin Ebmeier
Anna Kpok gegen... - Ein Jump and Run in Real Life

Das Künstler*innenkollektiv Anna Kpok arbeitet seit 2009 in wechselnden Besetzungen im Bereich Theater und Performance. Im Zentrum steht immer auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Arbeitsprozess, mit Konstruktionen von Gemeinschaft, Subjekt und Arbeit. Seit 2012 arbeitet Anna Kpok am Format des Live Jump and Runs und hat bisher drei Inszenierungen (Levels) entwickelt. (Level 1, Zeitzeug_ Festival 2013, Bochum; Level 2, FIDENA 2014, Bochum; Level 3 , NRW Theatertreffen 2014, Dortmund). Die einzelnen Mitglieder von Anna Kpok sind in den Bereichen Regie, Schauspiel, Tanz, Dramaturgie, Kostüm und Ausstattung, Multimedia, Objekttheater, Pressearbeit, Projektmanagement und Festivalorganisation sowie angewandter Informatik tätig. Anna Kpok ist bei ON/LIVE vertreten durch Emese Bodolay (M.A. Szenische Forschung) und Kathrin Ebmeier (M.A. Angewandte Theaterwissenschaft).

Jelena Morgenstern, Charlotte Fischer, Hannah Monderkamp
Yolo!? – Internet kulturwissenschaftlich betrachtet und performativ erprobt

Charlotte Fischer, Jelena Morgenstern und Hannah Monderkamp sind Studentinnen des Masters Medienkulturanalyse der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Sie haben ein Seminar mit dem Ziel veranstaltet, einen kulturwissenschaftlichen Zugang zum Internet zu finden und gleichzeitig das Digitale in der Lehre einzubinden. Im Seminar wurden Bezüge zwischen dem jeweiligen Gegenstand und Theorien – wie zum Beispiel des Affekts, der Performativität und der Kontrollgesellschaft – untersucht. Parallel wurden die Sitzungen gemeinsam mit den Teilnehmern experimentell und praktisch mittels Internetangeboten und digitalen Medien organisiert und dokumentiert. Dazu wurden beispielweise Blogbeiträge, Tweets, Videos oder Fotos, jeweils bezogen auf die einzelnen Sitzungen, erstellt.

Lara Schäffer
Youtube auf Speed – Ein digitales Vorspiel einer neuen Generation
Sinnbetäubend? Hypnotisierend? Überfordernd?

Lara Schäffer, Studentin für Kunst und Biologie an der Universität zu Köln ist fasziniert von Ryan Trecartins Videokunst. Sie schärft die Wahrnehmung für die Allanwesenheit optischer und akustischer Manipulation. Lara Schäffer stellt sich die Frage, ob der Zukunftsmensch, der Posthuman, zum Schauspieler seines eigenen Lebens wird.

Vivien Grabowski
Wie kann ich behilflich sein? - Phänomenologie der weiblichen Stimme in digitalen Technologien
Vivien Grabowski studiert an der Universität zu Köln die Fächer Kunst und Deutsch für das Gymnasiallehramt. 2014 erhält sie für ihre partizipative Installation WORK OVER den LVR-InfoKom-Kunstpreis. Auch in ihrem Talk, der zwischen wissenschaftlichem Vortrag und künstlerischem Werk changiert, stellt sie aus technofeministischer Perspektive die Frage nach einer Definition von Arbeit. Eine weibliche Stimme spricht über den digitalen Shift und was an ihm sichtbar wird.

Das FFT veranstaltet das Symposium im Rahmen des take-off-Festivals 2016 in Kooperation mit dem Institut für Kunst und Kunsttheorie der Universität zu Köln im Rahmen des Projekts „Arts Education in Transition“.

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